Weltmeisterschaft

Seit 1893 erstmals eine Bahnrad-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde, stellt sie den alljährlichen Renn-Höhepunkt der Saison dar. Seit 1899 wird sie vom Radsportweltverband UCI (Union Cycliste Internationale) veranstaltet und entweder selbst, oder von örtlichen Veranstaltern im Auftrag der UCI, organisiert.

Zur Weltmeisterschaft 2015 und 2015 haben wir keinen eigenen Bericht erstellt.
Die Ergebnisse sind sehr gut bei Wikipedia zusammen gefasst:
UCI-Bahn-Weltmeisterschaft 2015
UCI-Bahn-Weltmeisterschaft 2016

 

Die UCI-Bahnrad-Weltmeisterschaft 2014 in Cali/Kolumbien

Medaillenspiegel und Übersicht

Die Weltmeisterschaft fand vom 26. Februar bis 2. März statt.

Der Wettbewerb wird in der 4 Km von der Stadtmitte entfernten Radrennbahn Alcides Nieto Patino ausgetragen. Das Velodrom ist überdacht (Dachfläche 11.700 qm) und mit einer 250 Meter langen Holzbahn ausgestattet. In der 2007 stark renovierten Anlage finden 7.650 Zuschauer Platz. Die Bahn selbst ist aus Abarco Holz (Holz von der kolumbianischen Pazifikküste), sieben Meter breit und hat auf der Geraden eine Steigung von maximal 11, sowie in den Kurven eine Steigung von maximal 46 Grad.

1.Tag

Im TeamSprint sind die Olympiasiegerinnen und Weltrekordhalterinnen Miriam Welte und Kristina Vogel nicht zu schlagen. Sie sichern sich ihren dritten Weltmeistertitel hintereinander. Beim Scratch Race über 10 km kann keine Teilnehmerin einen Rundengewinn erzielen. Im Zielsprint gewinnt die Belgierin Kelly Druyts das Regenbogentrikot vor der Titelverteidigerin Katarzyna Pawlowska aus Polen. Im TeamSprint der Männer erreicht Deutschland relativ sicher den Endlauf. Dort fahren Rene Enders und Robert Förstemann auf den ersten beiden Runden einen leichten Vorsprung heraus. Diesen büßt Maximilian Levy auf der Schlussrunde aber deutlich ein. Neuseeland wird überraschend Weltmeister. Die Australier Mitchell Mulhern, Alexander Edmondson, Glenn O'Shea und Luke Davison sichern sich den Weltmeistertitel in der 4er Mannschaftsverfolgung der Männer. Dänemark gewinnt die Silbermedaille.

2.Tag

Die Einerverfolgung der Männer verläuft äußerst spannend. Der Australier Alexander Edmondson gewinnt mit weniger als einer halben Sekunde Vorsprung den Weltmeistertitel vor dem Schweizer Stefan Kueng. Der Franzose Francois Pervis sichert sich recht deutlich den Weltmeistertitel im Keirin. Fabian Hernando Puerta Zapata aus Kolumbien und Matthijs Buchli aus den Niederlanden belegen die Plätze 2 und 3. Auf der 15 km langen Strecke des Scartch Race können drei Fahrer einen Rundengewinn erzielen. Im Sprint aus dieser kleinen Gruppe heraus sichert sich der Russe Ivan Kovalev den Weltmeistertitel. Titelverteidiger Martyn Irvine (Irland) wird vor King Log Cheung (Hongkong) Zweiter. Mit einer Zeit von 33.451" kann sich Miriam Welte das Regenbogentrikot im Zeitfahren sichern. Sie ist dabei 97hundertstel Sekunden schneller als die vierfache Weltmeisterin in dieser Disziplin, die australische Ausnahmeathletin Anna Meares. Die Bronzemedaille gewinnt die Russin Anastasiia Voinova. Nur relativ knapp gewinnt das favorisierte Team aus Grossbritannien den Weltmeistertitel in der Mannschaftsverfolgung. Das Team des Olympiasiegers und des Weltrekordhalters, in der Besetzung Laura Trott, Katie Archibald, Elinor Barker und Joanna Rowsell, muss sowohl in der Qualifikation als auch im Endlauf hat kämpfen um die Kanadierinnen Stephanie Roorda, Allison Beveridge, Jasmin Glaesser und Laura Brown auf Abstand zu halten.

3.Tag

Im 40km langen Points Race kann der Kolumbianer Edwin Avila Vanegas allein drei Rundengewinne herausfahren. Durch weitere 10 Sprintpunkte sichert er sich mit den Weltmeistertitel. Thomas Scully (Neuseeland) und Eloy Teruel Rovira (Spanien) gewinnen jeweils zwei Runden. Sie gewinnen damit Silber und Bronze. Der Weltrekordler und Titelverteidiger im 1000 Meter Zeitfahren Francois Pervis (Frankreich) setzt sich ganz knapp gegen Joachim Eilers durch. Beide bleiben unter der magischen Einminutengrenze. Die Bronzemedaille sichert sich der Neuseeländer Simon van Velthoven. Die fünffache Weltmeisterin in der Einerverfolgung und Weltrekordhalterin Sarah Hammer (USA) muss eine bittere Niederlage hinnehmen. In der Qualifikation fährt sie noch die Bestzeit. Im Endlauf um die Goldmedaille muss sich sich dann aber Joanna Rowsell (Großbritannien) knapp geschlagen geben.

4.Tag

Kristina Vogel fährt schon in der Qualifikation des Sprints die schnellste Zeit. Im Viertelfinale schlägt sie Stephanie Morton (Australien) in zwei Läufen. Im Halbfinale hat die Chinesin Junhong Lin keine Chance. Ihrer Landsmännin Tianshi Zhong geht es im Finale um den Weltmeistertitel nicht besser. Kristina Vogel gewinnt glatt in zwei Läufen. Der bisher noch wenig in Erscheinung getretene Franzose Thomas Boudat gewinnt mir der recht hohen Platzziffer 24 den Omnium Wettbewerb. Der Niederländer Tim Veldt und der Russe Viktor Manakov komplettieren das Podium. Die Australierin Amy Cure wird Weltmeisterin im Points Race. Sie gewinnt das Regenbogentrikot mit 3 Punkten Vorsprung vor Stephanie Pohl. Dritte wird die Kanadierin Jasmin Glaesser.

5.Tag

Nach 50 Rennkilometern des Madison muss die Jury länger tagen bis sie die Spanier Albert Torres und David Muntaner zum Sieger erklärt. Martin Blaha und Vojtech Hacecky aus Tschechien gewinnen die Silbermedaille. Stefan Kueng und Thery Schir aus der Schweiz komplettieren das Dritte das Podium. Der Weltrekordhalter über 200 Meter mit fliegenden Start, der Franzose Francois Pervis, fährt schon in der Qualifikation des Sprints die Bestzeit. In den anschließenden Runden setzt er sich jeweils glatt gegen seine Konkurrenten durch. Im Finale schlägt erTitelverteidiger Stefan Bötticher in zwei Läufen. Kristina Vogel gewinnt im Keirin ihren Vorlauf und ihren Zwischenlauf souverän. Im Endlauf lässt sie die zweifache Weltmeisterin in dieser Disziplin, Anna Meares genauso hinter sich wie die Titelverteidigerin Rebecca James. Nachdem die Amerikanerinnen Sarah Hammer die drei Ausdauerdisziplinen Punktefahren, Ausscheidungsfahren und Einerverfolgung gewinnt liegt sie vor den zwei letzten Wettbewerben des Omnium praktisch uneinholbar vorn. Sie gewinnt den Wettbewerb mit 6 Platzziffern Vorsprung vor Laura Trott.

 

 

 

 

Anzeige

 

Die Weltmeisterschaft 2014:

Frauen:
Omnium (Vielseitigkeit)
Keirin
Sprint (Individual Sprint)
Scratch Race (Malfahren)
3000m Individual Pursuit (Einerverfolgung)
Team Sprint (Mannschaftssprint)
Team Pursuit (Mannschaftsverfolgung)
500m Individual Time Trial (Einzelzeitfahren)
25km Points Race (Punktefahren)

Männer:
1000m Individual Time Trial (Einzelzeitfahren)
Madison (Zweier-Mannschaftsfahren)
Omnium (Vielseitigkeit)
Keirin
Sprint (Individual Sprint)
Points Race (Punktefahren)
4000m Individual Pursuit (Einerverfolgung)
Team Sprint (Mannschaftssprint)
Team Pursuit (Mannschaftsverfolgung)
15km Scratch Race (Malfahren)

Überblick und Fazit
Medaillenspiegel und Übersicht

 

Die Weltmeisterschaft 2013:

Frauen:
Omnium (Vielseitigkeit)
Keirin
Sprint (Individual Sprint)
Scratch Race (Malfahren)
3000m Individual Pursuit (Einerverfolgung)
Team Sprint (Mannschaftssprint)
Team Pursuit (Mannschaftsverfolgung)
500m Individual Time Trial (Einzelzeitfahren)
25km Points Race (Punktefahren)

Männer:
1000m Individual Time Trial (Einzelzeitfahren)
Madison (Zweier-Mannschaftsfahren)
Omnium (Vielseitigkeit)
Keirin
Sprint (Individual Sprint)
Points Race (Punktefahren)
4000m Individual Pursuit (Einerverfolgung)
Team Sprint (Mannschaftssprint)
Team Pursuit (Mannschaftsverfolgung)
15km Scratch Race (Malfahren)

Überblick und Fazit
Rennbericht nach Tagen
Medaillenspiegel und Übersicht

 

Die Weltmeisterschaft 2012:

Frauen:
Omnium (Vielseitigkeit)
Keirin
Sprint (Individual Sprint)
Scratch Race (Malfahren)
3000m Individual Pursuit (Einerverfolgung)
Team Sprint (Mannschaftssprint)
Team Pursuit (Mannschaftsverfolgung)
500m Individual Time Trial (Einzelzeitfahren)
25km Points Race (Punktefahren)

Männer:
1000m Individual Time Trial (Einzelzeitfahren)
Madison (Zweier-Mannschaftsfahren)
Omnium (Vielseitigkeit)
Keirin
Sprint (Individual Sprint)
Points Race (Punktefahren)
4000m Individual Pursuit (Einerverfolgung)
Team Sprint (Mannschaftssprint)
Team Pursuit (Mannschaftsverfolgung)
15km Scratch Race (Malfahren)

Überblick und Fazit
Medaillenspiegel und Übersicht

Trainingseindrücke von der WM

 

Die Weltmeisterschaft 2011:

Ergebnisse Frauen:
Team Sprint (Mannschaftssprint)
Team Pursuit (Mannschaftsverfolgung)
Sprint (Individual Sprint)
Omnium (Vielseitigkeit)
Keirin
500m Individual Time Trial (Einzelzeitfahren)
25km Points Race (Punktefahren)
Scratch Race (Malfahren)
3000m Individual Pursuit (Einerverfolgung)

Ergebnisse Männer:
Team Sprint (Mannschaftssprint)
Team Pursuit (Mannschaftsverfolgung)
Sprint (Individual Sprint)
Omnium (Vielseitigkeit)
Keirin
1000m Individual Time Trial (Einzelzeitfahren)
Points Race (Punktefahren)
15km Scratch Race (Malfahren)
4000m Individual Pursuit (Einerverfolgung)
Madison (Zweier-Mannschaftsfahren)

Überblick und Fazit
Medaillenspiegel und Übersicht