Chris Hoy - Ein Portrait

 

Chris Hoy wurde 1976 in Edinburgh (Schottland) geboren. Er konnte u.a. schon 6 Olympische Goldmedaillen und 11 Weltmeistertitel in Kurzzeit-Wettbewerben auf der Bahn erzielen.

Chris Hoy, eigentlich Sir Chris Hoy nachdem er 2009 von der Queen zum Ritter geschlagen wurde, ist einer der ganz grossen Stars des Bahnradsports. Und dies nicht nur wegen seiner überragenden sportlichen Erfolge.

Der studierte Sportwissenschaftler überzeugt auch neben der Rennbahn. Sein sportlich faires Auftreten, sein Einsatz im sozialen Bereich und sein Engagement für die Sportart - z.B. die Beratung des Architekten beim Bau des neuen Veloparks in London - hat ihm u.a. einen Ehrendoktortitel eingebracht. Daneben wurde er schon zum Sportler des Jahres in Grossbritannien gewählt und ein Velodrom in Schottland wurde nach Chris Hoy benannt. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in London 2012 war Chris Hoy der Fahnenträger des britischen Teams.

Nachdem Chris Hoy 2004 die Olympische Goldmedaille im 1000 Meter Zeitfahren (Time Trial) gewann, verlegte er sich später stärker auf die Disziplinen Team Sprint, Sprint und Keirin. 2008 (Peking) kann er in allen drei Wettbewerben die Goldmedaille gewinnen. Im TeamSprint waren dabei Jason Kenny und Jamie Staff seine Kollegen. 2012 (London) sichert sich Chris Hoy zusammen mit Philip Hindes und Jason Kenny die Goldmedaille im Team Sprint und ist auch im Keirin nicht zu schlagen. Eine dritte Goldmedaille kann er bei diesen Spielen nicht gewinnen, da nur ein Fahrer pro Nation starten darf und die Mannschaftsleitung Jason Kenny für den Sprint nominiert.

 

 

Chris Hoy konnte je viermal im 1000 Meter Zeitfahren und Keirin, zweimal im TeamSprint und einmal im Sprint das Regenborgentrikot des Weltmeisters gewinnen.

Neben weiteren Platzierungen auf dem Podium bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewinnt Chris Hoy auch einige Weltcuprennen. So konnte er sich in der Saison 2011/2012 auch den Gesamtweltcup im Keirin und im Sprint sichern.

Die Stärken von Chris Hoy, der in jungen Jahren auch als Ruderer erfolgreich war, sind Kraft, Siegeswille und Durchsetzungsvermögen. Taktische Spielereien und eine ästhetische Fahrweise sind nicht das Spezialgebiet des Briten. Eher drückt er, insbesondere beim Keirin, schon mal die Ellenbogen raus und beeindruckt die Konkurrenten durch seine körperliche Präsenz. Die eine oder andere Lücke wird durch diese Fahrweise schon einmal aufgegangen sein.

Da Chris Hoy auch psychisch sehr stabil ist, war er dem grossen Erwartungsdruck bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewachsen.

Nach den Spielen in London beendete Chris Hoy seine aktive Karriere als Bahnradsportler.

 

 

 

Chris Hoy

 

Chris Hoy

 


 

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