Maximilian Levy - Ein Portrait

 

Maximilian Levy wurde 1987 in Berlin geboren. Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Bahnradfahrer im Kurzzeit-Bereich. Dabei liegen die besonderen Stärken von Maximilian Levy in den Disziplinen Sprint, Team Sprint und ganz besonders Keirin.

Neben zwei olympischen Bronze- und einer Silbermedaille konnte Maximilian Levy schon drei UCI Weltmeistertitel im Elite Bereich erringen. Am Anfang seiner Sportkarriere gewann der Berliner u.a. auch schon fünf Regenbogen-Trikots in der Juniorenklasse.

Bei den Olympischen Spielen in Peking (2008) gewinnt Maximilian Levy zusammen mit Rene Enders und Stefan Nimke im Team Sprint die Bronzemedaille. Diesen Erfolg kann er 4 Jahre später in London wiederholen. Anstelle von Stefan Nimke, der sich kurzfristig verletzt hatte, ist dabei Robert Förstemann sein Teamkollege. Im Keirin wird er in London nur von Chris Hoy besiegt.

Der erste ganz grosse Erfolg von Maximilian Levy in der Elite-Klasse war der Gewinn der Weltmeisterschaft im Keirin 2009. Im Jahr darauf gewann er Welt- und Europameisterschaft im Team Sprint (jeweils mit Robert Förstemann und Stefan Nimke).

 

 

2011 konnte er den WM Erfolg, wenn auch begünstigt durch eine nachträgliche Sperre des von Gregory Bauge, wiederholen. Rene Enders und Stefan Nimke waren dabei seine Teamkollegen.

Zusammen mit diesen beiden Fahrern erzielte er 2011 beim Weltcup in Cali/Kolumbien mit 42'914" einen neuen Weltrekord im Team Sprint.

Maximilian LevyDie Bahnradweltmeisterschaft 2012 in Melbourne verlief für Maximilian Levy nicht ganz so erfolgreich. Er gewann im Keirin zwar eine Silbermedaille, musste sich aber im Finale Chris Hoy im Zielfotoentscheid geschlagen geben.

Im Team Sprint fuhr er - auf Position 2 - etwas langsam an. Die Lücke zu Rene Enders war dadurch recht gross. Möglicherweise durch die Anstrengung diese zu schliessen unterlief ihm beim Wechsel zu Stefan Nimke ein Fehler. Nach Auffassung der Jury fuhr er schon 15 Meter vor der Ziellinie beginnenden Wechselzone hoch und leitete damit den Wechsel ein. Das deutsche Team wurde relegiert (zurückgesetzt) und konnte seinen Titel nicht verteidigen.

2013 gewinnt Maximilian Levy bei der Weltmeisterschaft in Minsk zusammen mit Rene Enders und Stefan Bötticher die Goldmedaille im TeamSprint. Im Keirin unterliegt er im Finallauf dem Briten Jason Kenny und gewinnt damit eine Silbermedaille.

Die Stärke von Maximilian Levy ist sein Durchsetzungsvermögen und seine mutige, aber faire Fahrweise. Dies macht ihn insbesondere im Keirin zu einem absoluten Weltklasse Bahnradfahrer.

Maximilian Levy, der den Eindruck vermittelt, fast immer gut gelaunt zu sein, ist von Beruf Industriekaufmann und lebt in Berlin.

 

 

 

Maximilian Levy

 

Artikel zu Maximilian Levy bei Bahnradsport.com:

2012 WM Melbourne Keirin

2011 Weltcup Cali/Kolumbien

 

Maximilian Levy

 


 

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