Das zweite Rennen des UCI Bahnrad-Weltcups - Saison 2012/2013

Bahnrad-Weltcup Glasgow 2012/13 - Medaillenübersicht

Männer - Medaillengewinner 

In der Qualifikation der 4er Mannschaftsverfolgung fährt das deutsche Team mit Lucas Liss, Henning Bommel, Theo Reinhardt und Kersten Thiele mit 4'07.005'' hinter Dänemark die zweitbeste Zeit. Im Endlauf liegt es nach 1.000 Metern noch in Front, muss sich aber dann doch Casper Folsach, Lasse Norman Hansen, Mathias Möller Nielsen und Rasmus Christian Quaade geschlagen geben. Belgien u.a. mit Kenny de Ketele gewinnt die Bronzemedaille.

Im TeamSprint fahren Rene Enders, Robert Förstemann und Stefan Bötticher mit 43.790" in der Qualifikation die Bestzeit. Im Endlauf können die Deutschen sich dann relativ deutlich gegen Grossbritannen durchsetzen. Mit Philip Hindes, Jason Kenny und Edward Clancy war der Gastgeber immerhin in Bestbesetzung angetreten. Frankreich u.a. mit Kevin Sireau belegt den dritten Rang.

Das Scratch Race gewinnt überraschend der Schweizer Tristan Marguet. Theo Reinhardt fährt auf einen sehr guten vierten Rang.

Der Däne Lasse Norman Hansen, Olympiasieger im Omnium, ist in der 4000 Meter Einerverfolgung nicht zu schlagen. Er fährt in der Qualifikation die schnellste Zeit und lässt dem Iren Martyn Irvine im Endlauf keine Chance. Maximilian Beyer wird mit einer Zeit von 4'38.046'' 12. des Wettbewerbs.

Lucas Liss gewinnt einen sehr spannenden Omnium Wettbewerb mit einem Punkt Vorsprung vor dem Weltmeister Glenn O'Shea. Er kann zwei Einzeldisziplinen, die Fliegende Runde und das Einzelzeitfahren, gewinnen und belegt bei den andern vier Disziplinen Ränge zwischen 4 und 9. Der lange führende Spanier Unai Elorriaga Zubiaur fällt durch einen 8. Rang im Einzelzeitfahren auf den 3. Platz im Omnium zurück.

Stefan Bötticher gewinnt überraschend die Goldmedaille im Keirin. Seine überzeugende Leitung wird auch nicht geschmälert durch den Sturz (nur nach dem Beginn der Schlussrunde) des Favoriten Jason Kenny.

In der Königsdisziplin, dem Sprint, fährt Robert Förstemann in der Qualifikation über die 200 Meter mit fliegendem Start eine Weltklassezeit unter 10 Sekunden (9.989"). Stefan Bötticher erreicht als Zweitschnellster die erste Runde. Beide deutschen Fahrer setzen sich in den folgenden Rennen deutlich gegen ihre jeweiligen Gegner durch und treffen im Endlauf aufeinander. Stefan Bötticher gewinnt in zwei Läufen gegen Robert Förstemann und sichert sich damit nach dem TeamSprint und dem Keirin seinen dritten Weltcuptitel in Glasgow.

 

Fr. 16.11. | Men's 4km Team Pursuit (4er Mannschaftsverfolgung)
         
Pos Team Team Land Zeit/Abstand
1 Dänemark DEN DEN 4'01.289''
2 Deutschland GER GER OVL
3 Belgien BEL BEL 4'06.951"

 

Fr. 16.11. | Men's Team Sprint
         
Pos Team Team Land Zeit/Abstand
1 Deutschland (Enders, Förstemann, Bötticher) GER GER 43.887''
2 Grossbritannien (Hindes, Kenny, Clancy) GER GER 44.175''
3 Frankreich (Palma, Sireau, Lafargue) FRA FRA 44.803''

 

Fr. 16.11.  | Men's Scratch Race (15 km)
         
Pos Team Team Land Zeit/Abstand
1 Marguet, Tristan SUI SUI  
2 Irvine, Martyn IRL IRL  
3 Eefting, Roy NED NED  

 

Sa. 17.11. | Men's 4000 Individual Pursuit (4000 m Einerverfolgung)
         
Pos Team Team Land Punkte/Runde
1 Hansen, Lasse Norman DEN DEN 4'20.857''
2 Irvine, Martyn IRL IRL 4'22.745''
3 Muntaner Juaneda, David ESP ESP 4'28.429''

 

Sa. 17.11. | Men's Omnium
         
Pos Fahrer Team Land Punkte
1 Liss, Lucas GER GER 30
2 O'Shea, Glenn AUS AUS 31
3 Elorriaga Zubiaur, Unai ESP ESP 35

 

Sa. 17.11.  | Men's Keirin
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Bötticher, Stefan GER GER  
2 Lewis, Peter JAY AUS  
3 Sakamoto, Takashi JPN JPN  

 

So. 18.11. | Men's Sprint
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Bötticher, Stefan GER GER x x
2 Förstemann, Robert GER GER  
3 Dmitriev, Denis RVL RUS x x

 

 

  Land Gold Silber Bronze Anzahl
 
1 Deutschland 4 2   6
2 Dänemark 2     2
3 Schweiz 1     1
4 Irland   2   2
4 Australien   2   2
6 Grossbritannien   1   1
7 Spanien     2 2
8 Niederlande     1 1
8 Belgien     1 1
8 Japan     1 1
8 Russland     1 1
8 Frankreich     1 1

 

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